Metatarsalgie (Mittelfussschmerzen) | Walk on air | fortschrittliche Technologien für Gesundheit und Fitness
 

Metatarsalgie

Wenn Füße überfordert sind, dann reagieren sie mit Schmerzen beim Gehen und Stehen. Vor allem Frauen leiden häufig unter Schmerzen im vorderen Teil des Fußes. Wegen des komplexen Zusammenspiels von Knochen, Muskeln, Nerven und Sehnen ist es oft schwierig, eine einzige Ursache herauszufinden. Im kyBoot/ auf dem kyBounder kann der Fuß wieder natürlich abrollen und sich von den Schmerzen erholen. Die Muskeln und Sehnen werden sanft gedehnt und gestärkt, die Gelenke werden mobilisiert.

 

 

Definition

Metatarsalgie ist der medizinische Sammelbegriff für am Mittelfuss auftretende, oft belastungsabhängige Schmerzen, soweit der zweite bis fünfte Strahl (Zehen und zugehörige Mittelfußknochen) betroffen ist. Die Erkrankungen des ersten Strahls werden gesondert geführt.

Differentialdiagnostisch ist zu unterscheiden zwischen primären Metatarsalgien mit einer örtlich am Mittelfuß zu lokalisierenden Ursache und sekundären Metatarsalgien bei systemischen Krankheitsbildern (z. B. Rheuma, Gicht, arterielle Durchblutungsstörung).

 

Ursachen

Mögliche Ursachen können sein:

  • Fußfehlstellungen bzw. insuffiziente Fußmuskulatur: „Plattfuߓ, „Vorfuß-Muskelschwäche“, „Abgeflachtes Fuß-Quergewölbe“, "Spreizfuß"
  • Die Spreizfußdeformität dominiert in der Praxis deutlich und kann sowohl an Knochen, Gelenken als auch Weichteilen verschiedene Störungen auslösen.
  • Erkrankungen des Mittel- und Vorfußskeletts, der Zehengelenke, der Weichteile und der Zehennägel
  • schwaches Bindegewebe
  • stark erhöhte Absätze
  • schmale feste Schuhe
  • starke Belastungen
  • stark erhöhtes Körpergewicht
  • neurologisch: „Morton Neurom“, „Vorfußneuralgie"

Mögliche Ursachen bei Vorfuß-/Mittelfußschmerzen im kyBoot:

  • Erstreaktion im kyBoot: Überforderung der Vorfußmuskulatur bzw. des Fuß-Quergewölbes
  • Verspannung der Muskulatur: „Krallen der Zehen“ (meistens unbewusst, um den Fuß zu stabilisieren)

 

Langzeitfolgen

Wird die Fußfehlstellung nicht aktiv therapiert, wird die Fehlstellung immer ausgeprägter und es entstehen Schmerzen und Beschwerden in anderen Gelenken wie zum Beispiel den Knien, der Hüfte oder im Rücken.

 

Konventionelle Therapie

  • orthopädische Schuhe mit einem breiten Zehenkasten
  • spezielle Fußeinlagen
  • Pelotten (Erhöhungen beim Vorfuß, die in die Schuhe eingearbeitet werden)
  • Einspritzung eines lokalen Betäubungsmittels und/oder Cortisonbehandlung
  • regelmässige Fußgymnastik
  • Therapie
  • Operation

Fußfehlstellungen werden konventionell meistens mit passiven Einlagen behandelt. Passive Einlagen verbessern die Symptome manchmal kurzfristig aber langfristig wird dadurch die Fußmuskulatur geschwächt und die Fußfehlstellung ausgeprägter.

 

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Die Hauptaufgabe des kyBoot ist es, die Kräfte, die sonst auf den Rücken, die Hüfte und Knie wirken würden, auf die Füße zu verlegen. Das schont den Rücken und die Gelenke und entspannt die verspannten Muskeln. Dafür werden die Füße jetzt viel mehr belastet. Das ist an sich richtig, denn die Hauptkräfte beim Gehen und Stehen gehören in die Füße.
Im kyBoot kann sich Ihr Fuß natürlich in alle Richtungen bewegen, dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fußes koordinativ trainiert und die Fußbeweglichkeit verbessert. Der Fuß wird dadurch belastungsfähiger und stabiler; Fußfehlstellungen, die durch Muskelinsuffizienz entstanden sind, werden verbessert oder sogar behoben.

Nur mit aktivem, häufigem Fußtraining können Sie langfristig etwas gegen Vorfuß-/ Mittelfußschmerzen unternehmen. Einlagen verbessern die Situation nur kurzfristig, da die Füße passive gestützt werden. Dabei werden die Füße nicht stärker, im Gegenteil, immer wie schwächer und gleichzeitig andere Gelenke überbelastet.

 

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Metatarsalgie:

Bei Mittelfußproblemen kann es anfangs durch Umverteilung der Kräfte im Heilungsprozess zu einer Zunahme des Schmerzes kommen. In diesem Fall empfehlen wir die Hallufixsohlen, die z.B. hier käuflich erworben werden können. Für Fragen zur Anwendung oder weiteren Infos, stehen wir gern zur Verfügung.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen

 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

 

Anwendungstipps

  • Bei stark abgeflachtem Fuß-Quergewölbe empfehlen wir bei Schmerzen im kyBoot eine steife, dünne Sohle im Vorfußbereich in den kyBoot zu legen. So können Sie die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas mindern und Ihr Vorfuß erhält etwas mehr Stütze.
  • Wenn oben erwähnte härtere Einlegesohle für den Vorfuß vom Schuhgeschäft keine Besserung bringt, empfehlen wir Ihnen, den kyBoot als "aktiven Schuh" in Abwechslung mit den "normalen, harten Schuhen mit Einlagen" zu tragen. So kann sich Ihr Fuß immer wieder vom aktiven Training im kyBoot erholen, bevor die Vorfußschmerzen auftreten.
  • Achten Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder auf eine aufrechte Körper- und Fußstellung. Schauen Sie gerade aus und korrigieren Sie ein eventuelles seitliches Abkippen im kyBoot.
  • Die Füße sollen sich im kyBoot frei bewegen können! Schuhgrösse und Schuhmodell können einen entscheidenden Unterschied machen. Es ist normal, dass Sie sich im kyBoot anfangs weniger stabil als in den "normalen" Schuhen fühlen. Lassen Sie sich Zeit beim Anprobieren; die kybun Fachleute sind Ihnen dabei vor Ort gerne behilflich.
  • Lassen Sie die Zehen im kyBoot/ auf dem kyBounder locker (oft krallt man unbewusst die Zehen).
  • Rollen Sie natürlich über den ganzen Fuß ab (von der Ferse bis zum Abstoßen über die Großzehe).
  • Machen Sie nicht zu lange Schritte, so werden die Gelenke axialer belastet, was weniger belastend ist. Zudem ist es so einfacher, auf der kyBoot-Sohle den Körper auszubalancieren.
  • Mache Leute fühlen sich im kyBoot zu instabil. In diesem Fall raten wir verschiede kyBoot-Modelle zu probieren, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir diesen Kunden die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen (lassen Sie sich im kybun Fachgeschäft beraten).
  • Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
    Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.